erkrankung des zentralen nervensystems
Das zentrale Nervensystem (also Gehirn und Rückenmark) steuert alles, was wir denken, fühlen und tun. Wenn hier etwas aus dem Gleichgewicht gerät, kann das Auswirkungen auf Bewegung, Sprache, Gedächtnis oder das Gleichgewicht haben. In der Praxis Neurologie Moabit nehmen wir uns Zeit, eine passende Behandlung zu finden.
1Bewegungsstörungen (Tremor, Dystonie)
Bewegungsstörungen zeigen sich oft als Zittern der Hände oder anderer Körperteile (Tremor) oder als unkontrollierte Muskelbewegungen (Dystonie). Dies kann alltägliche Tätigkeiten wie Schreiben, Trinken oder Gehen stark erschweren. Mit körperlichen Untersuchungen, Bildgebung und Nervenmessungen finden wir die Ursache und können die Beschwerden mit Medikamenten, Physiotherapie oder speziellen Injektionen lindern.
2Demenz / Gedächtnisstörungen
Gedächtnisprobleme oder Demenz machen sich durch Vergesslichkeit, Orientierungsschwierigkeiten oder verlangsamtes Denken bemerkbar. Mit Tests, Gesprächen und Bildgebung wird untersucht, welche Ursachen dahinterstecken. Die Behandlung kann Medikamente, Gedächtnistraining oder praktische Alltagshilfen umfassen, um die Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten.
3Epilepsien
Epilepsie zeigt sich durch wiederkehrende Anfälle, die sich unterschiedlich äußern können. Manche Betroffene erleben kurze Bewusstseinsaussetzer (auch Absencen genannt), andere plötzliche Muskelzuckungen oder Krampfanfälle. EEG, Gehirnbildgebung und genaue Anamnese helfen, die Ursache zu erkennen. Die Behandlung erfolgt meist mit Medikamenten, in bestimmten Fällen sind auch anderweitige spezielle Therapien sinnvoll.
4Multiple Sklerose (MS)
MS entsteht, wenn das Immunsystem die Nerven im Gehirn und Rückenmark angreift. Symptome können Sehstörungen, Muskelschwäche, Kribbeln in Armen und Beinen oder Gleichgewichtsstörungen sein. Häufig treten die Beschwerden schubweise auf, mal stärker, mal schwächer. Die Diagnostik erfolgt über MRT, Nervenuntersuchungen und Laborwerte. Therapie kann Medikamente, Physiotherapie und symptomatische Unterstützung umfassen.
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5Parkinson
Parkinson ist eine fortschreitende Erkrankung und äußert sich durch Zittern, steife Muskeln, verlangsamte Bewegungen und Haltungs- und Gleichgewichtsstörungen. Sie entsteht durch einen Mangel an Dopamin; einem wichtigen Botenstoff im Gehirn, der für die Steuerung von Bewegungen verantwortlich ist. Dies erschwert alltägliche Tätigkeiten wie Anziehen oder Schreiben. Die Diagnose erfolgt durch Bildgebung und eine körperliche Untersuchung.
Parkinson lässt sich aktuell nicht heilen, aber die Beschwerden können mit Medikamenten, Physiotherapie, Ergotherapie und in ausgewählten Fällen operativen Verfahren (z. B. Tiefenhirnstimulation) gelindert werden. Ziel ist es, die Beweglichkeit und Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten.
6Schlaganfall
Ein Schlaganfall entsteht, wenn Teile des Gehirns plötzlich nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt werden. Dies kann passieren, weil ein Blutgefäß verstopft ist (ischämischer Schlaganfall) oder weil es platzt und Blut ins Gehirn austritt (hämorrhagischer Schlaganfall).
Die Folgen treten meist sehr plötzlich auf: Betroffene können eine Körperhälfte nicht mehr richtig bewegen, Schwierigkeiten beim Sprechen oder Verstehen von Sprache haben oder Veränderungen im Seh- oder Gefühlswahrnehmung feststellen. Manche verspüren auch starke Kopfschmerzen oder Schwindel.
Erfahren Sie hier mehr, wie Sie einen Schlaganfall erkennen können!